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Der westdeutsche Kriminalroman in den achtziger Jahren

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Dieter Riezel

Résumé du colloque

Gegen Ende der 60er Jahre begannen junge deutsche Autoren, sich dem Kriminalroman zuzuwenden. Diese Pioniere, auch heute noch aktiv, haben sich durch die Wahl der Bundesrepublik als Tatort einen Namen gemacht. Ihr Erfolg ermunterte eine immer größer werdende Zahl von Autoren in den 70er und 80er Jahren, ihrem Beispiel zu folgen. Allerdings ist es deutschen Autoren bisher nicht gelungen, sich auch international in Szene zu setzen. Der schon bei den Pionieren erkennbare Versuch, aus der Monotonie der Schemaerzählung auszubrechen, setzt sich auch bei den jüngeren Autoren, zum Teil mit Erfolg, fort. Hier sollen einige der wichtigsten Werke aus den 80er Jahren in ihrer ideologischen, thematischen und formalen Struktur analysiert werden. Der bisher auch weiterhin der Polizeiro man dominant, doch bisher vernachlässigte Formen wie Privatdetektivroman, humoristischer Krimi und Politthriller sowie feministisch orientierte Krimis ergänzen das Spektrum der westdeutschen Kriminalliteratur.

Contexte

news icon Thème du colloque :
Études germaniques
host icon Hôte : Université de Sherbrooke

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Titre du colloque :

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