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Die Darstellung eines Geschehens unter der einfachen Vergangenheitsform im Deutschen: eine psychomechanische Interpretation

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C. Tessier

Résumé du colloque

Die bisher vorliegenden Beschreibungen der einfachen Vergangenheitsform - sowohl unter der Rubrik Tempus als auch Aspekt und Aktionsart - bieten kein einheitliches Bild. Seiner Beschaffenheit im Sprachsystem, die von zu beobachten bald imperfektiven, bald perfektiven Gebrauch erkennen können. In dieser Arbeit wird versucht, dass System zu zeigen, das für die Ambiguität in Aussagen wie "sie las den Brief." (Elle lisait/lut/la lettre...) verantwortlich ist. Anhand eindeutiger Parameter der psychomechanischen Methode wird gezeigt, dass es sich um ein grammatisches und nicht, wie verschiedene Autoren behaupten, um ein lexikalisches Problem handelt, und zwar um die Darstellung der in jedem Verb enthaltenen Geschehenszeit. Die morphologischen Lösungen des Problems der zweifachen Geschehensdarstellung unter ein und derselben grammatischen Form beruhen auf mechanischem Konzepten der Sprache, nach welchen das Tempussystem als geistige Operationen zu analysieren sind. Im Falle der deutschen Vergangenheitsform wird angenommen, dass der Eindruck eines imperfektiven respektive perfektiven Gebrauchs durch die mehr oder weniger vorzeitige Unterbrechung der Operation der Geschehenszeitdarstellung zustande kommt.

Contexte

Section :
Germanistique
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Germanistique
host icon Hôte : Université de Montréal

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Titre du colloque :

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