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Résumé du colloque
Wie funktioniert die Rezeption literarischer Werke in einer von Zensur gekennzeichneten totalitär organisierten Öffentlichkeit und wie kann man dies erforschen? Dieser zentralen Frage wird anhand der Rezeption der Grassschen Werke in ehemaligem Jugoslawien nachgegangen. Dort hat sich die Literaturkritik ebenso häufig mit Grass' literarischen Werken wie mit seinem politischen Engagement beschäftigt. Die in der Regel bald nach der deutschen Ausgabe erschienenen Grass' Romane wurden fast durchweg positiv bewertet. Die "Blechtrommel" avancierte sogar zur Pflichtlektüre im serbischen Mittelschulen. Diese auf den ersten Blick unkritische Aufnahme wirft Fragen auf: Inwieweit war die positive Rezeption von Grass' Werke in ehemaligem Jugoslawien durch den jeweiligen politischen Kontext determiniert? Welche Aspekte Grassscher Werke wurden rezipiert und aus welchen Gründen? Die Antwort auf diese Fragen wird versucht mittels der Situierung der literarischen Kritik in den Herrschaftsdiskurs und der Rekonstruierung des damaligen Werkkannons sowie einer Analyse des Zensurmechanismus. Für die methodischen Fundus werden die Theorien von Habermas und Foucault herangezogen.
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