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Georg Herwegh: die politische Rolle der Literatur

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Anne Bauer

Résumé du colloque

1840 schrieb der junge Dichter Georg Herwegh die Gedichte eines Lebendigen, die trotz der damals herrschenden Zensur riesigen Erfolg hatten und ihn einige Jahre lang zu einem der populärsten Dichter deutscher Sprache machten. Zwei Hauptfaktoren erklären die außergewöhnliche Verbreitung des Werkes: die politische Lage und die verbesserten Distributionsmöglichkeiten anfangs der vierziger Jahre. Allein genügen diese Faktoren aber nicht, um die Wirkung der Herweghschen Lyrik zu begründen. Herwegh traf genau die Stimmung seiner Zeit. Seine Dichtung drückte die allgemeine Unzufriedenheit aus, und es hab gelang es ihm, einen wichtigen politischen Einfluß auszuüben. Untersuchenswert sind die verschiedenen literarischen Mittel, die Herwegh dazu gebrauchte. Drei Stilrichtungen in den Gedichten eines Lebendigen werden hier an Hand von Beispielen genauer untersucht: die Parodie, der Aufruf und das Pathos.

Contexte

news icon Thème du colloque :
Études germaniques
host icon Hôte : Université du Québec à Rimouski

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Titre du colloque :

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