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"Grosse Liebe" von Kurt Schwitters

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Friedhelm Lach

Résumé du colloque

Der Text von Kurt Schwitters aus dem Jahre 1937 gehört zu den sogenannten Vortragstexten des Merzkünstlers. Er ist in einer Reihe zu sehen mit den Parodien zu den traditionellen Liebesgedichten, wie wir sie im 20. Jahrhundert häufig finden. Der Text richtet sich an Leser der dreißiger Jahre, die dem Pathos und der Demagogie ausgesetzt sind. In meiner Analyse möchte ich vier Punkte berühren: 1. die Konstruktion im poetischen Text 2. die Füllung des 'Nullzeichens Mädchen' mit Hilfe der Phantasie 3. die Destruktion der Stereotypen und 4. die Parodie der literarischen Form. Dies soll erlauben, wieder von Text, Leser und Autor zu sprechen, die in der Diskurstheorie sich zu verlieren schienen, und es soll zugleich die Anregungen des radikalen Konstruktivismus einbeziehen.

Contexte

host icon Hôte : Université de Trois-Rivières

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