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Résumé du colloque
In den Reisedarstellungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts zeichnet sich eine Abkehr von rein enzyklopädischen Erfassungen der Fremde hin zur Autorinzentrierung der Berichte im Modus einer Subjektarisierung. Als 'Meilensteine' dieses neuen Selbstverständnisses, das in Reisedarstellungen jenseits männlicher, starrer, und gewalttätig dominierender Semantik seinen Niederschlag findet, sind die (1786) anzusehen. Der Wunsch auf einer entspricht nicht mehr der rein wissenschaftlichen Erforchung unbekannter Räume, sondern dem Verlangen, der Verwachsung Alle also zu entheben. Die Fremde wird in diesem Rahmen als Katalysator zur Selbstentfaltung und zur von der Heimat abgesetzten gesellschaftlichen Rahmen verstanden, so daß die Reise in der Fremde Identität stiftend wirken kann. Die in den Berichten dargestellten Räume werden nicht mehr als wissenschaftlich zu vermessende, sondern als in ihrer Eigenart zu erhaltende, und damit, im Gegensatz zu wissenschaftlichen Reiserichtungen, Gegenstand literarischer, nicht wissenschaftlicher, Kulturgeschichte, und gleichzeitig als Zeitdokumente, helfen, die Kulturgeschichte aufzuhellen. Diese sei, und bleibt, gleich ist, Reiseliteratur, in ihrem ganzen Breite zu erfassen, um so zu einem Verständnis der sich in den Jahrhunderten und literaturgeschichtlich aufgerasterten Reiseliteratur zu gelangen. In diesem Zusammenhang ist aufzufallen, daß die Darstellung von bisher unbekannten Blickwinkeln der reisenden Frauen ergründet und zu analysieren ist. Die in den Schriften der Reisenden von Frauen dieser Zeit, in denen die subjektive Wahrnehmung in der konfrontativen Auseinandersetzung mit Heimat und Fremde Nieder-schlag findet, erlauben es, durch die Darstellung einer 'imaginary Weiblichkeit' durch die tatsächlich existierende, unabhängige weibliche Welterfahrung der Konflikt entgegenzusetzen. Neubauten bedürfen diese Quellen weiblicher Reiseliteratur einer Reinterpretation, die einerseits der frauenspezifischen Sicht auf die Realität gerecht wird und andererseits aufzeigt, die subjektive Welterfahrung dieser Frauen, die sich möglicherweise durch Auf und Wahl der Inhalte bei der Niederschrift rekonstruieren läßt, nachzuempfinden. Im Rahmen meines Vortrags möchte ich versuchen, mich unter einem Blickwinkel Ida Hahn-Hahn Reisetagebuch Jenseits der Berge aus sicher. Dieser gewährt neue Ergebnisse, sich damit, daß die Autorin den Freiraum schafft, gesellschaftliche Muster, denen sie in Deutschland unterworfen war, dort anders zu entwickeln, als in ihrer Heimat. In anderen Lebensbereichen, durch die Autorin, diese verknüpft in einem das, in welcher Selbstständigkeit, das durch den Bruch mit der gesellschaftlichen Norm definiert und kann allein durch die Tatsache ihrer selbständigen Reise. Auch sind nicht zu betrachten und vermittelt auf der anderen Seite auch Stücke der Selbsterzeug, in die sie feststellt, welche Mechanismen ihre persönliche Isolation bestimmen, und welche Gewichten und ihren Erfahrungen letztlich notwendig waren, um Konsequenzen der Schrift in die Emanzipation zu wagen.
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