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Résumé du colloque
Hans Magnus Enzensberger sieht Vergil, zusammen mit Horaz, als ersten Dichter, dem Poesie als Mittel zu politischer Affirmation diene. Tatsächlich beginnt mit Vergil die Verbindung von Bukolik und Panegyrik. Der utopische Entwurf eines Goldenen Zeitalters wird fortan zu einer Parole, die der Legitimation von Herrschaft dient. Dieser Vortrag beleuchtet die politischen Implikationen der Dichtungen Vergils, und wie diese in Brochs monumentalem Roman reflektiert werden. Dabei geht es im Tod des Vergil zum einen um die politische Funktionalisierung von Mythen, denn der Herrscher Augustus will Vergils Dichtung zur mythischen Beglaubigung seines Staats benutzen. Zum anderen geht es um Wirklichkeitsnähe und Wirklichkeitsferne von Dichtung. Mit der Macht fraternisiert nach Brock nicht allein der hörige Dichter, sondern auch der, der auf die Dimension der Zukunft verzichtet. Utopie wird so zur grundlegenden Kategorie der Ästhetik.
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