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Metaphernübersetzung als ein Problem der übersetzerischen Interpretation des literarischen Textes. Am Beispiel der Prosa von Gustav Meyrink

IV

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Ivana Vízdalová

Résumé du colloque

Der Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die Metapher als ästhetisches Zeichen. Eine Metapher bedeutet immer einen Eingriff des Autors/Senders in die zeitgenössischen kommunikativen und lexikalischen Konventionen des sprachlichen Zeichensystems. Der Beitrag konzentriert sich auf die ästhetische Dimension der Metapher im Sinne ihres Erkennens, auf ihre Rezeption und auf Faktoren, die über ihre Wirkung und das Verstehen beim Kommunikationspartner entscheiden. Die Metapher als ästhetisches Zeichen ergibt auch die pragmatische Basis für die Interpretation jeder Metapher in der Ausgangssprache und ihrer Rekonstruktion in der Zielsprache. Semantische Artikulationsmechanismen, Modelle für Metapherumbau und metaphorische Kontexte werden vom Standpunkt der Aufgabe des Übersetzers betrachtet, d.h. vom Standpunkt der Wiedergabe des Gemeinten. Daher werden auch die Fragen der Äquivalenz, der Gleichwertigkeit, des Invariants und der konnotativen Analogie erwähnt.

Contexte

host icon Hôte : Université du Québec à Montréal

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