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Résumé du colloque
Heinrichs ursprüngliche Intention war es, mit König Artus den idealen Herrschertypus zu zeichnen, der zugleich exemplarisches höfisches Fürstentum und exemplarisches ritterliches Kämpfertum verkörpert. In dem Erbechen, die Statik des klassischen Artusbildes Hartmannscher Observanz aufzuheben und Artus als unerschrockenen Abenteuer- und Turnierkönig darzustellen, spiegelt sich das neue rex-et-miles-Ideal, das im Zuge der Aufwertung des Ritterstandes und der ritterlicher Daseinsform dazu führte, daß auch das Königtum ritterliche Lebensform annahm. Die Konzeption der Artusgestalt in der «Krône» erweist sich somit einerseits als Reflex auf die historische Wertprozesse der Verritterlichung des Königtums, für den der Artusierende höfische Roman und die höfisch stilisierte Ritterideologie des klassischen Artusromans das Modell abgegeben haben, zum anderen als Reaktion auf den daraus erwachsenden Widerspruch zwischen königlichem Herrschertum und ritterlicher Lebensform. Es geht mir in diesem Beitrag darum, die Interdependenz zwischen literarischer Fiktion und sozialgeschichtlicher Realität aufzuzeigen.
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