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Zum Problem der stilistischen Synomie und der Stilebenen im Deutschen

DS

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Dora Sakayan

Résumé du colloque

In der Fachliteratur unterscheidet man vollständige und unvollständige Synonyme; zu den letzteren werden u. a. auch die stilistischen gezählt. Diese stehen als emotional gefärbte den Wörtern mit 'Null-Expressivität' gegenüber. Bekanntlich geben stilistische Synonyme und synonymische Wörter einer Äußerung eine stilistische Färbung der Wörter Auskunft. Für die verschiedenen stilistischen Qualitäten der Synonyme wird eine Reihe von Merkmalen ausgestellt, die von der einfach-literarischen (neutralen) Stilfärbung nach einer Seite (zur Ebene des Hohen), feierlichen zu geschwellten Stil nach der anderen Seite über verschiedene Stufen des umgangssprachlichen Stils bis zum groben, derbsten führt. Die eigene linguo-stilistische Schau sowie die Hinweise auf einige wichtige Stufen von Textbeispielen zeigt folgendes: 1. Die stilgeschichtliche Skala sowie die Hinweise auf die Verste der Wörter in den Wörterbüchern sind mit großem Vorbehalt zu nehmen. 2. Bei der Abgrenzung der stilistischen (konnotativen) Werte der lexikalischen Einheiten ist eine Versteckung von Potentialen und Aktualen (F. Fleischer) sowie von Sprachstil und Redestil erforderlich (G. Michel). 3. Faktoren des sprachlichen und außersprachlichen Kontextes müssen berücksichtigt werden. 4. Man müßte die Verankerung der Stilistik in der Pragmatik versuchen (W. Dressler).

Contexte

Section :
Germanistique
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Germanistique
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