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Zur räumlichen und sprachlichen Isolation in Marlen Haushofers "Die Tapetentür" und "Die Mansarde"

SB

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Sophie Boyer

Résumé du colloque

Beide Romane der österreichischen Autorin Marlen Haushofer (1920-1970), Die Tapetentür (1957) und Die Mansarde (1969), stammen aus der vefeministischen Phase der deutschen Literaturgeschichte schreibender Frauen, lassen sich aber, von bestimmten Ansätzen der neueren feministischen Literaturtheorie ausgehend, neu entdecken und entziffern. Hier wird die rekurrierende Themenkonstellation der räumlichen und sprachlichen Isolation analysiert. Durch die Betrachtung konkreter Räume und deren psychologischen Widerhall und die Analyse einer neuen Ausdrucks- bzw. Befreiungsmöglichkeit kristallisiert sich ein Fortschreibungsprozess innerhalb der Haushofer'schen Welt heraus. Anhand zweier seelenverwandter weiblicher Figuren, Annette aus der Tapetentür und der unbenannten Heldin der Mansarde, wird untersucht, wie es Marlen Haushofer gelungen ist, eine Entwicklungslinie in ihrer Oeuvre einzuzeichnen und am Ende ihrer literarischen Karriere bzw. ihres Lebens dem Lesepublikum ihre verschlüsselte Version der widersprüchlichen Befreiung der Frau aus ihren klerikhaften, hoffnungslosen Dasein zu liefern.

Contexte

news icon Thème du colloque :
Études germaniques
host icon Hôte : Université du Québec à Montréal

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Titre du colloque :

Études germaniques

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