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"Ein Spaziergang im Salon" ist als Dialog zwischen Luise Mühlbach und ihrer Freundin Auguste konstruiert: Mühlbach führt Auguste durch ihren Salon, der mit Reiseandenken ausgestattet ist, und suggeriert der Freundin, in diesem Mikrokosmos "Weiterfahrung" sammeln zu können. Während diese Aneignung von 'Welt' im Kleinen an das Phänomen der im ausgehenden 18. Jahrhundert zahlreichen beobachtenden 'Zimmerreise' erinnern könnte (vgl. z.B. Seppio von La Roche Mein Schreibetisch (1799), Xavier Maistre Mein Zimmer eine kleine Welt (1795)), stellt sich bei Mühlbach die Frage, inwieweit nicht eine andere Lesart in den Vordergrund gestellt werden muß: Über die Dialoghälfte vermittelt die Autorin eine hierarchische Gegenüberstellung …