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In den Reisedarstellungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts zeichnet sich eine Abkehr von rein enzyklopädischen Erfassungen der Fremde hin zur Autorinzentrierung der Berichte im Modus einer Subjektarisierung. Als 'Meilensteine' dieses neuen Selbstverständnisses, das in Reisedarstellungen jenseits männlicher, starrer, und gewalttätig dominierender Semantik seinen Niederschlag findet, sind die (1786) anzusehen. Der Wunsch auf einer entspricht nicht mehr der rein wissenschaftlichen Erforchung unbekannter Räume, sondern dem Verlangen, der Verwachsung Alle also zu entheben. Die Fremde wird in diesem Rahmen als Katalysator zur Selbstentfaltung und zur von der Heimat abgesetzten gesellschaftlichen Rahmen verstanden, so daß die Reise in der Fremde Identität stiftend wirken kann. …